Verkaufshypnose

Verkaufshypnose setzt auf NSL (Neuro-Linguistic-Selling) und sprachliche Fähigkeiten. Sie ist im Vertrieb ein sehr wirksames Mittel und ethisch weit weniger bedenklich, als es auf den ersten Blick erscheint.

Wo ist Verkaufshypnose zu beobachten?
Überall. Wir essen bei McDonalds, trinken Coca-Cola, Alkohol und Energy Drinks, wir sitzen mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher und rauchen manchmal sogar. All das ist schädlich, doch die Hersteller verleiten uns mehr oder weniger subtil dazu. Auch nicht ganz so ungesunde Konsumgewohnheiten werden uns sozusagen hypnotisch vermittelt, nämlich so manch ein schickes, aber überflüssiges Kleidungsstück, Urlaubsreisen, Souvenirs, überteuerte Sportgeräte oder Gadgets, die eigentlich niemand braucht. Das ist ein Charakteristikum unserer modernen Welt: Produzenten und ihre Werbeagenturen beeinflussen uns beharrlich, ohne dass wir es merken. Selbst die Politik ist davon nicht ausgenommen, sie verkauft uns allerlei, das sehr kritisch hinterfragt werden darf. Doch Politiker und alle übrigen Verkäufer glänzen mit ihrer Überzeugungsfähigkeit. Daher stellt sich die Frage, ob ein Mensch sich nicht dazu entscheiden sollte, selbst zum Überzeuger zu werden, anstatt sich immer von anderen überzeugen zu lassen. Wenn Sie mehr über die Verkaufshypnose erfahren, oder diese gar erlernen möchten, sind Sie bei Marc Galal genau richtig.

Wer kann von Verkaufshypnose profitieren?
Natürlich jeder Verkäufer. Wenn seine Produkte und Dienstleistungen in Ordnung sind, profitieren auch seine Kunden davon. Diese wissen allzu oft in dieser mit Angeboten überfüllten Welt nicht, wofür sie sich entscheiden sollen. Ein wenig Hypnose, die ihren Kaufentschluss befördert, kann daher nicht schaden. Die KäuferInnen sind am Ende selbst erleichtert, dass sie sich etwas Sinnvolles geleistet haben. Sie können effektiver bestimmte Dinge erledigen, Kosten einsparen oder einfach erfolgreicher und glücklicher werden. Es ist daher keine Schande, sie ein wenig positiv zu beeinflussen. Natürlich assoziiert der Begriff der Hypnose umgehend weitere Begrifflichkeiten wie Manipulation, willenloses Ausgeliefertsein oder gar Magie, doch das ist in Hinblick auf den Vertrieb wirklich überzogen. In Wahrheit kaufen die Menschen nur Dinge, die sie eigentlich schon immer wollten, zu deren Kauf sie sich aber nicht durchringen konnten.

Wie lässt sich Verkaufshypnose definieren?
Die Definition der Hypnose läuft auf eine Suggestion in einem schlafähnlichen Zustand hinaus. Doch Besucher von Hypnoseshows staunen oft, dass die hypnotisierten Personen in Wahrheit gar nicht schlafen, was auch nicht zwingend erforderlich ist – sonst könnten sie nicht allerlei Aktionen unternehmen, zu denen sie der Hypnotiseur verleitet. Das bedeutet, dass Suggestionstechniken auch ohne echten Schlaf oder einen schlafähnlichen Zustand funktionieren. Daher definieren wir die Verkaufshypnose als den Einsatz direkter (offensichtlicher) und/oder indirekter (versteckter) Suggestionstechniken zum Zweck des Verkaufs. Der Verkäufer aktiviert in so einem Fall interne Bilder, Gerüche, Geräusche und Gefühle des potenziellen Käufers so stark, dass dieser den gesetzten Impulsen folgt und kauft. Das ist auch nicht prinzipiell neu, selbst der Duft beim Bäcker verleitet uns suggestiv zum Kauf, ebenso ein schön geputztes Auto oder ein schick ausgestelltes, gut beleuchtetes Kleid. Hypnotiseure beherrschen freilich noch weitergehende Techniken, die allein auf Assoziationen ohne echtes Bild oder einen echten Geruch setzen. Hierfür gibt es einen klassischen Versuch: Wenn sich jemand vorstellt, wie er/sie eine Zitrone zerschneidet, den Saft herausträufeln lässt und dann trinkt, dann spürt er/sie in der Tat den säuerlichen Geschmack im Mund, obwohl weit und breit keine Zitrone zu sehen oder zu riechen ist. Wenn ein Verkäufer solche starken Assoziationen erzeugen kann, verkauft er in der Tat suggestiv und hypnotisch.