Für gesunde Kinderzähne – Kinderzahnbürsten gut auswählen und sinnvoll nutzen

Es gibt sie in rot, gelb oder blau, einfarbig oder bunt, mit Prinzessinnen und Fußballern, Drachen oder Haustieren, es gibt sie aus Plastik, aus Bambus oder gar elektrisch … Kinderzahnbürsten kommen in allen Variationen daher und füllen bisweilen ganze Regalmeter in den Discountern. Wie findet sich in dieser großen Auswahl die richtige Bürste, um kleine Kinderzähne optimal zu pflegen und zu schützen?

Bei der guten Auswahl und Anwendung einer Kinderzahnbürste spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen sollte natürlich auf die Qualität der Zahnbürste selbst geachtet werden. Doch auch die richtige Zahnpasta, gute ergänzende Produkte und eine sinnvolle Anwendung – immer angepasst an das Alter des Kindes und die individuellen Besonderheiten – spielen eine wichtige Rolle bei der guten Pflege von Kinderzähnen.

Plastik, Holz, elektrisch – welche Kinderzahnbürsten sind empfehlenswert?
Kindermünder sind klein und die Milchzähne oft noch empfindlich. Bei der Auswahl einer Zahnbürste sollte der erste Blick daher den Borsten gelten – ist der Bürstenkopf klein und die Borsten weich und abgerundet, ist das bereits ein gutes Zeichen. Wenn der Griff dann auch noch für Kinderhände gut bedienbar, im Optimalfall rutschfest und flexibel ist, spricht eigentlich nichts gegen die Zahnbürste. Ein fröhliches Muster oder eine beim Kind beliebte Figur erhöhen zwar nicht die Funktionalität der Bürste, aber vielleicht die Motivation des Kindes beim Zähne-Schrubben – und die ist manchmal auch schon die halbe Miete. Ab etwa drei Jahren können Kinder auch elektrische Zahnbürsten nutzen – natürlich auch hier nur solche, die für Kindermünder geeignet sind. Die machen Spaß und erhöhen durch die Bewegung oft die Wirksamkeit. Wichtig ist bei allen Zahnbürsten: Egal, wie gut die Bürste ist – nach etwa zwei Monaten sollte sie gegen eine neue ausgewechselt werden. Und auch nach einer Krankheit versenkt man die Bakterien lieber mit der Bürste im Müll und nimmt eine frische. Kinderzahnbürsten, welche z.B. bei Ebnat produziert werden.

Zahnpasta, Mundwasser, Zahnseide – was braucht man noch dazu?
Neben den Kinderzahnbürsten stehen in Drogerieregalen oft auch Zahnpasta und weitere Produkte in großer Vielfalt. Bei der Auswahl der richtigen Zahnpasta gilt, wie für die Zahnbürste auch: Auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern achten! Kinder sind noch sehr sensibel gegen scharfe Geschmäcker, für kleinere Kinder ist es daher besser, zu einer milden Zahnpasta zu greifen. Zudem sollte eine gute Kinderzahnpasta Fluorid enthalten und darüber möglichst auf der Packung informieren. Leckere Geschmäcker oder Glitzer in der Zahncreme sind für den Effekt oft völlig unerheblich – machen sich dafür aber im Geldbeutel bemerkbar.

Zahnseide ist ab etwa drei Jahren ein absolutes Muss, um Karies in den Zahnzwischenräumen zu vermeiden – wohingegen Mundwasser bei jüngeren Kindern vermieden werden sollte, da Kinder dazu neigen, es zu schlucken. Erst etwa ab dem Grundschulalter ist Mundwasser in Ordnung – wenn auch nicht nötig.

Von rot nach weiß, immer im Kreis – gute Rituale helfen bei der Zahnpflege
Alle Materialien sind besorgt? Dann kann das Putzen losgehen! Am besten helfen feste Uhrzeiten, etwa nach dem Frühstück und nach dem Abendessen, sowie lustige Rituale dabei, dauerhaft und motiviert Zähne zu putzen. Ein Lied, ein lustiger Reim oder ein Zahnputzspiel machen die tägliche Pflicht zum großen Spaß – und sorgen so für gesunde, starke Zähne.